Ines Hardam für langjähriges Ehrenamt geehrt

Kürzlich fand in der Stadtfeldhalle die Sportlerehrung der Stadt Wernigerode für die Wettkampfjahre 2019 und 2020 statt. Ausgezeichnet wurden besondere sportliche Leistungen von Sportlerinnen und Sportlern aus der regionalen Vereinslandschaft.

Ines Hardam wurde bei der Sportlerehrung der Stadt Wernigerode für ihre langjähriges ehrrenamtliches Engagement im Wernigeröder Sv Rot-Weiß geehrt (Foto: Stadt Wernigerode)

Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Oberbürgermeister Immo Kramer verlas Silvia Lisowski, Amtsleiterin für Schule, Kultur und Sport, die Namen der zu ehrenden Sportlerinnen und Sportler. Diese wurden dann abwechselnd von Uwe-Friedrich Albrecht (Stadtratspräsident), Cary Barner (Vorsitzende des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport), Immo Kramer sowie Rüdiger Dorff (Dezernent für Bürgerservice) ausgezeichnet.

Im Rahmen der Sportlerehrung wurde auch herausragendes langjähriges Ehrenamt gewürdigt. Vier ehrenamtlich tätige Personen wurden mit der Eintragung in das Ehrenbuch des Sportes der Stadt Wernigerode geehrt. Oberbürgermeister Peter Gaffert und Stadtratspräsident Uwe-Friedrich Albrecht dankten den Geehrten für ihre Tätigkeiten und ihre Hingabe. Die jeweiligen Laudatoren fanden sehr persönliche Worte in ihren Redebeiträgen. Die Bedeutung des Ehrenamtes wurde an diesem Abend besonders hervorgehoben und erhielten durch die Sportlerehrung eine verdiente Würdigung.

Unter den Geehrten war Ines Hardam vom Wernigeröder Sportverein Rot Weiß. Uwe Wetzstein betonte in seiner Laudatio das jahrelange ehrenamtliche Engagement und die Leidenschaft für den Sport.

Laudatio:

Sehr geehrte Anwesende, liebe Ines!

Du sollst heute für Deine langjährige Tätigkeit als Sportlerin und vor allem als Übungsleiterin in vielen Bereichen des Sports ausgezeichnet werden.

Begonnen hast du Deine Sportlerkarriere im Kindergarten als Schwimmerin.

Das war vor über 50 Jahren.

Durch eine Auswahl talentierter Kinder bist du 1973 als Aktive zum Fechtsport gewechselt und hast es geschafft, bei der Kinder- und Jugendspartakiade der DDR den dritten Platz zu belegen.

Den größte Erfolg als Fechterin hast Du in den 80er Jahren bei einem Frauen-Degen-Turnier erringen können, das durch die damalige BSG Motor im DDR Maßstab organisiert wurde, bei dem du als Siegerin hervorgingst.

In der Sportart Fechten begann 1978 auch Deine Tätigkeit als Übungsleiterin bei der BSG Motor Wernigerode, die Du beim Fechten bis 1992 ausgeübt hast.

Nach Deinem Studium kam 1988 eine Sportart dazu, der Du bis heute treu geblieben bist – das Gerätturnen. Hier trainierst Du beim WSV Rot-Weiss Kinder ab der Ersten bis zur 12. Klasse.

In diesen fast 30 Jahren hast Du es immer wieder geschafft, Kinder und Jugendliche für den Sport zu begeistern und damit auch Charaktereigenschaften wie z.B. Zielstrebigkeit, Freundschaft und Verantwortungsbewusstsein durch Dein eigenes Vorbild weiterzugeben.

Du bist aber nicht nur im WSV Rot-Weiß aktiv, sondern Du engagierst Dich auch an anderer Stelle:

Im Rahmen der „Kooperation Schule und Verein“ organisierst Du seit ca. 20 Jahren mit dem Gerhard-Hautmann-Gymnasium und den Bodfeld-Baskets ein Baskettballtraining. Eine Mädchenmannschaft konnte sogar den Landesmeistertitel erringen.

Im gleichen Rahmen trainierst Du in Kooperation mit dem WSV Rot-Weiß, eine Gruppe Turnerinnen und Turner. Auch hier konntest Du in Deiner 10-jährigen Übungsleitertätigkeit mit Deiner Gruppe schon einmal als Landesmeister und mehrmals mit ausgezeichneten Platzierungen an Meisterschaften teilnehmen.

Aus den Reihen Deiner Gerätturn-Gruppe konnten sich, auch durch Deine engagierte Tätigkeit, schon Sportlerinnen in anderen Sportarten im höheren Leistungsbereich etablieren. Beispielhaft seien genannt:

– Elena Carius, die beim SC-Magdeburg in der Kaderabteilung „Rudern“ trainiert

  und

– Greta Brune, die erfolgreich in der Abteilung Reitsport des WSV tätig ist.

Du bist aber nicht nur im Kinder- und Jugendsport tätig, sondern auch im Reha-Sportverein. Hier leitest Du seit ca. 25 Jahren eine Gruppe „Endoprothetik“. 

Liebe Ines, ich habe einmal versuch, zu überschlagen wie viel Zeit Du für Deine ehrenamtliche Tätigkeit aufwendest.

Ich bin auf mindestens 7 Stunden pro Woche gekommen, das entspricht ca. einem ganzen Arbeitstag.

Im Laufe des Jahres summiert sich das schnell auf über 350 Stunden…

und das schon über Jahrzehnte!!

Ines, dieses Engagement verdient einfach, mit dem Eintrag ins Ehrenbuch des Sports gewürdigt zu werden.

Ich möchte Dir heute auch persönlich für Deine Verdienste im Bereich der ehrenamtlichen Tätigkeit danken und hoffe, dass Du Deine Ankündigung mit 60 Jahren als Übungsleiterin aufhören zu wollen, nicht wahr machst und den Vereinen noch lange die Treue hältst.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Ines und nochmals vielen Dank!

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